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Hochsensibilität in der Krabbelstube

Im Gespräch mit Nadine über Hochsensibilität in der Krabbelstube

Nadine ist dipl. Kindergartenpädagogin und Früherzieherin und arbeitete vor der Geburt ihrer Tochter fast 10 Jahre als Pädagogin in einer Krabbelstube.

Durch die feinfühlige Art ihrer Tochter, ihre besonderen Bedürfnisse und intensiven Gefühle, die sich sowohl in überschwänglicher Freude als auch in starker Wut äußerten, stieß sie auf das Thema Hochsensibilität.

Ihre langjährige Tätigkeit mit den Kleinsten sensibilisierte sie sehr stark für die Herausforderungen, die sich für Kinder in diesem Alter ergeben, insbesondere hochsensible Kinder.

Sie fragte sich, wie sich hochsensible Kinder in Einrichtungen, in denen nichts über ihre besonderen Bedürfnisse bekannt war, fühlen und wie es sich auf ihre weitere Entwicklung auswirken würde. Natürlich reflektierte sie auch sehr stark ihr eigenes Handeln als Pädagogin und bemerkte viele Dinge, die sie gerne anders machen würde.

Was sie neben all diesen Gedanken am Meisten beschäftigte, war auch die Sorge, dass ihre Tochter im Kindergarten auf eine Pädagogin trifft, die aufgrund ihrer Unwissenheit dem Thema Hochsensibilität gegenüber, nicht adäquat auf ihre Bedürfnisse eingehen kann oder sie nicht in ihrer gesamten Persönlichkeit wahrnimmt.

Hochsensibilität in der Krabbelstube

Vertiefung ihrer Expertise als Elementarpädagogin im Bereich Hochsensibilität

Nadine holte sich aus der Fortbildung zur Fachpädagogin für Hochsensibilität all das Wissen, das sie benötigt um es an KollegInnen und PädagogInnen weiterzugeben.

In ihrer Abschlussarbeit 'Hochsensibilität in der frühkindlichen Bildungsseinrichtung' befasste sie sich ausführlich mit den unterschiedlichen Ausprägungen, mit der sich Hochsensibilität zeigen kann. 

Sie erstellte einen Leitfaden und eine Liste praktischer Tipps, wie sich der Alltag in der Einrichtung für alle konfliktfreier gestalten lässt, wie hochsensible Kinder gestärk und auch die Eltern genau dieser Kinder unterstützt werden können.

Denn diese treffen durch die Unbekanntheit dieses besonderen Persönlichkeitsmerkmals oft auf Intoleranz in der Gesellschaft, auf Konflikte im Familien- und Freundeskreis und sogar  Problemgespräche mit Kinderärzten.

Die größte Änderung durch die Fortbildung für Nadine?

Die  Fortbildung zur Fachpädagogin für Hochsensibilität zeigte ihr, wie facettenreich das Thema Hochsensibilität ist und dass die einzelnen Bereiche nie getrennt voneinander betrachtet werden sollten.  Sie schreibt weiters:

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Für mich ist die gesamte Thematik höchst spannend und ich hoffe, dass ich durch meine Arbeit vielen Pädagoginnen und Pädagogen eine weitere und vielleicht offenere Sichtweise ermöglichen kann und sie mit ihrem neuen Wissen über die Hochsensibilität noch verstärkter auf die Potenziale und Fähigkeiten von Kindern blicken können.

Nadine Ketterer

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Alle Infos zur Fortbildung, dem Ablauf und dem nächsten Start findest du hier.


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